Mein Urlaub in Las Vegas

Meine Gastfamilie und ich sind am 21. Dezember für acht Tage nach Las Vegas geflogen. Wir sind in viele verschiedene Städte und Orte gefahren und habe viele verschiedene Sehenswürdigkeiten gesehen. Von Las Vegas, über Los Angeles. Von Wüste zu Schnee. All das haben wir in nur 8 Tagen erlebt und ich bin unendlich dankbar so viel mit meiner Gastfamilie zu sehen und erkunden.

Meine Gastfamilie und ich sind am 21. Dezember von Orlando nach Las Vegas geflogen. Wir haben ungefähr 4 Stunden in dem Flugzeug verbracht und kamen ca. um 8 Ortszeit an. Wir hatten somit drei Stunden Zeitverschiebung. Am Flughafen hielten wir uns 2 Stunden auf. Da mein Gasvater ein Mitglied der U.S. Army war/ist konnten wir unsere Zeit in einem Raum für solch welche Mitglieder vertreiben und ein paar Kleinigkeiten essen, bevor es dann zu unserem ersten Abenteuer ging.

 

Unseren ersten Tag verbrachten wir im Red Rock Canyon. Dort verbrachten wir unseren ganzen Tag mit “hiking”. Wir hätten noch so viel mehr sehen können, doch ab 4:30pm geht die Sonne leider schon unter. Somit mussten wir unseren Trip im Canyon beenden. 

An unserem zweiten Tag besuchten wir in der Morgensonne das “Las Vegas Sign”. Man glaubt es kaum, aber bevor man einige Bilder vor dem Zeichen machen konnte, mussten wir tatsächlich 20 Minuten in einer Schlange stehen. 

Am gleichen Tag(dem zweiten) sind wir durch Las Vegas gelaufen. Die Stadt an sich ist nicht besonders groß, doch es gibt recht viel zu entdecken. Es hat viele verschiedene Einkaufszentren(mitunter in diesem Bild zu sehen), in welchen es teilweise wie in Italien aussieht. Doch lasst euch eins sagen, wenn euch Leute mit Kostümen ansprechen, nehmt keine Fotos mit Ihnen auf, denn sie verlangen Geld nach dem schießen des Fotos. 

Nach Los Angeles fuhren wir an unserem dritten Tag. Die Fahrzeit betrug 5 Stunden, recht viel wenn man mich fragt, denn ich hasse Autofahrten. Das erste was wir besuchten war der “Walk of Fame”, natürlich. Ich habe viele Stars von berühmten Personen entdeckt, Michael Jackson zum Beispiel. Danach fuhren wir zum “Beverly Hills Sign”. Ich muss dazu sagen, dass meine Gastschwester und ich viele Fotos aufnehmen, die ich leider nicht alle zeigen kann, da es wirklich einige Hunderte sind. 

Noch am selben Tag besuchten wir das “Hollywood Sign”, was echt nicht so groß ist wie man es sich erhofft hatte. Um 5:00pm wurde es auch in Los Angeles dunkel. Wir trafen noch Familienmitglieder und Freunde von meiner Gastfamilie und verließen um ca. 7 Uhr Los Angeles. Zusammengefasst kann ich sagen, dass man Los Angeles auf jeden Fall einmal gesehen haben muss, aber es im Fernsehen immer spektakulärer aussieht als es tatsächlich ist.

Nach einem anstrengenden und langen Tag in Los Angeles verbrachten wir den nächsten Vormittag im Hotelzimmer und beschlossen auf das Riesenrad von Las Vegas zu gehen, welches nebenbei direkt vor unserem Hotel stand. Die Fahrt hat 30 Minuten angedauert. Nach der Fahrt waren meine Gastschwester und ich noch Ziplining über den Dächern von Las Vegas. Die Fahrt dauerte zwar nur eine Minute an, hat sich aber auf jeden Fall gelohnt, denn man konnte die vielen Läden und Lichter in der Nacht beobachten.

Am nächsten Morgen wollten wir ursprünglich “Death Valley” erkunden, haben uns jedoch am Hoover Dam letztendlich aufgehalten. Der Hoover DAM liegt auf der Grenze zwischen den US-Bundesstaaten Nevada und Arizona. Der Damm staut den Colorado River und bildet die Grenze zwischen Arizona und Nevada. 

Nach zwei eher ruhigen Tagen verbrachten wir unseren vorletzten Tag dann in “Death Valley”, was in Deutsch so viel wie “Tal des Todes” bedeutet. Extrem sind dort die Höhenunterschiede:  von 86 Meter unter dem Meeresspiegel zu 3.368 Meter über dem Meeresspiegel. Außerdem gab es viele verschiedene Orte, die man dort besuchen konnte. Wir fuhren unter anderem zum Badwater Basin (eine Landschaft mit riesigen Salzseen), Mesquite Flat Sand Dunes (Dünen die auf fast 30 Meter ansteigen) und Artist Drive (eine Rundfahrt durch farbige vulkanische Hügel). Man sollte Death Valley jedoch verlassen, bevor es dunkel wird und immer eine Karte bei sich führen, denn dort draußen gibt es keinen Empfang und im Dunkeln sieht alles gleich aus. (Wir hatten uns fast verfahren) 

Unseren letzten Tag verbrachten wir im Schnee. Es ist unglaublich die Unterschiede zwischen Wüste und Schneelandschaft zu sehen. Vor allem wenn zwei Berge direkt nebeneinander liegen und einer voller Schnee und der andere aus Wüste besteht. Unser Flieger ging um 10 Uhr abends und wir kamen um 3 Uhr morgens Ortszeit an. An sich kann ich einfach nur sagen, dass ich wirklich unendlich dankbar bin eine Familie zu haben, die viel reist. Ich habe die Möglichkeit so viel zu sehen und so viel zu entdecken und das mit einer Familie, die sehr nett und hilfsbereit ist.