Hola aus der Stadt des Weinanbaus

Seit 12. September 2020 bin ich in Spanien, mein Auslandsschuljahr in Mexiko wurde leider gecancelt. Mir war bewusst, dass es coronabedingt viele Einschränkungen geben würde. Ich wollte mein Auslandsschuljahr aber unbedingt machen und war froh, als Anfang September der Brief einer netten spanischen Gastfamilie aus Aranda de Duero (Vorort von Burgos) kam und es wirklich losging. Hier eine Mini-Reportage über meine Erlebnisse/Erfahrungen in Spanien. (Work in Progress)

Im Herbst, kurz nach meiner Ankunft, konnte man das warme Wetter genießen und viel spazieren gehen in den Parks oder mit dem Rad unterwegs sein in den Weinbergen, die die Kleinstadt Aranda de Duero (ca. 32.000 Einwohner) umgeben.

Ich besuche das Colegio San Gabriel (6km außerhalb der Stadt) und habe mich für den Schwerpunkt Sozialwissenschaften entschieden.

Die Lehrer sind sehr engagiert und die Oberstufenschüler nett.

Präsenzunterricht fand die ganze Zeit statt. Nur außerhalb der Schule treffen kann man sich aktuell nicht.

Was in der Freizeit aber geht, ist z.B. Schwimmtraining im öffentlichen Schwimmbad von Aranda.

Das Foto habe ich auf einer Radtour wenige Tage später gemacht. Es zeigt die typischen Weinranken in der Region um Aranda de Duero herum.

Um September herum, Zeit der Aufnahme des Fotos, war gerade die Erntezeit der Weintrauben angebrochen, ich durfte an einem Tag bei der Weinernte mithelfen.

Das heißt, ich hab die Weintrauben von den Ranken abgeschnitten. Ziemlich müheselig … aber am Ende durfte ich welche von ihnen probieren!!!

Mmmmhhhh …

Die letzten Sonnenstrahlen verschwinden langsam unter den Wolken – Eindruck des Sonnenuntergangs mit Blick auf den Rio Duero nach der Radtour.

Hier seht ihr das Denkmal „Jardínes de Don Diego“ im Zentrum der Stadt. In Aranda dient es als Treffpunkt mit Freunden oder als Platz um sich auszuruhen und ist zugleich das offizielle Wahrzeichen der Stadt.

Ein weiteres Highlight ist die Kirche Santa Maria ist aus dem 15. Jahrhundert.

Beeindruckend und imposant sind die Details in der Architektur des Eingangstores.

Meine Gastfamilie hat mich auch öfters mal auf größere Stadtbesuche mitgenommen.Es ging z.B.: nach Valencia, Zaragossa oder Burgos. Auf dem Weg nach Valencia machten wir zwischendurch immer halt in Aragón.

An diesem Tag waren wir im Barranco de la Hoz für eine Tagestour wandern, wo man an gigantische Steinfelsen und Bergflüssen vorbeikommt – eine sehr schöne Abwechslung zum Schulalltag.

Schule ist ein ernstes Thema in Spanien und erwartet, dass man viel Zeit zum Lernen investiert. Spätabends wird es bei uns in Aranda gemütlich, wenn alle zusammen sitzen und gemeinsam essen und erzählen. Das kann auch schon mal um 23:00 Uhr sein.