Andalusien

Wenn dich ein Auslandsschuljahr in Spanien interessiert, kannst du mit GLS u. a. eine Schule in Andalusien besuchen. Sonne, Flamenco, Lebenslust - Andalusien ist für viele der Inbegriff spanischen Lebensgefühls. Und tatsächlich, die Andalusier wissen, wie man es sich gutgehen lässt. Ob die vielen Fiestas, an denen bis in den Morgen getanzt wird, leckere Tapas am Abend oder ein Strandbesuch am Wochenende, hier wird dir nicht langweilig.

Im Mai hatte ich das Glück, für ein paar Tage ins wunderbare Andalusien reisen zu dürfen. Ich bin bei der Austauschorganisation GLS u.a. für Schulaufenthalte in Spanien zuständig, und wir besuchen die Schulen im Ausland regelmäßig, um Interessent*innen gut beraten zu können. In Sevilla habe ich mir die bilinguale Privatschule San Francisco de Paula angesehen, aber natürlich habe ich die Gelegenheit genutzt, ein bisschen zu reisen. Weil im Monat Mai die "Patios de Córdoba" stattfinden, habe ich gleich einen Abstecher nach Córdoba gemacht, um mir dort die mit vielen Blumen geschmückten Straßen und Innenhöfe anzuschauen.

Und natürlich habe ich die Gelegenheit genutzt, um die weltberühmte Mezquita de Córdoba zu besuchen, die im 8. Jahrhundert von den Mauren erbaut wurde, als Córdoba noch die Hauptstadt des Al-Andalus war.

Von innen ist die Mezquita noch beeindruckender als von außen. Die verschiedenen Lichtquellen lassen die Gewölbe zum Teil wunderschön erstrahlen.

Nach dieser schönen Exkursion bin ich zurück nach Sevilla gefahren, wo ich meine liebe Kollegin Carmen von unserer spanischen Partnerorganisation getroffen habe (hier im Bild rechts). Carmen und ihr Team koordinieren die Platzierung von Austauschschüler*innen an Schulen in Andalusien - die Schulorte in Andalusien sind alle sehr attraktiv: Sevilla, Cádiz, Granada und Málaga.

Carmen hat mir erstmal ihre Heimatstadt Sevilla gezeigt. Gemeinsam sind wir durch die Altstadt flaniert und dann über den Fluß Guadalquivir in das Stadtviertel Triana gelaufen, das gegenüber von Sevillas Altstadt liegt.

In Triana haben wir in einem typischen Restaurant köstliche Tapas gegessen, unter anderem natürlich den obligatorischen Jamón. Und eine sevillanische Spezialität - Schnecken. Aber das Bild erspare ich euch lieber;).

Colegio San Francisco de Paula

Am nächsten Morgen hatten wir eine Verabredung mit dem Vizedirektor des privaten Colegio San Francisco de Paula, das mitten in der Altstadt von Sevilla liegt und an dem bereits mehrere unserer Schüler*innen untergebracht waren.

Juan war so nett, uns durch die Räumlichkeiten zu führen und die familiäre Atmosphäre der kleinen Privatschule näherzubringen.

Auch wenn die Schule auf den ersten Blick recht traditionell und katholisch wirkt, wie hier im Eingangsbereich...

...ist ein Teil des Gebäudes sehr modern gehalten, wie an der Cafeteria zu sehen ist. Auch der Geist der Schule ist für spanische Verhältnisse eher modern und international ausgerichtet.

Gleich um die Ecke des Colegio San Francisco de Paula ist der Metropol Parasol gelegen, eine Holzkonstruktion, die in ihrer Gesamtheit ein wenig an Pilze erinnert, weshalb sie im Volksmund auch "Las Setas" (= die Pilze) genannt wird. Hier kann man sich nach der Schule mit Freunden treffen und in der Sonne sitzen oder den kühlenden Schatten genießen - je nach Temperatur.

Auch ansonsten bietet die Altstadt von Sevilla alles, was man sich wünschen könnte. Schöne Cafés, versteckte kleine Gassen und natürlich jede Menge Läden, in denen man shoppen kann. Hier zum Beispiel ein traditionelles Geschäft mit Flamenco-Kleidern. Die Feria de Abríl, die im Frühjahr in Sevilla stattfindet, ist eine tolle Gelegenheit, um den Flamenco besser kennen zu lernen und auch mal eines dieser tollen Kleider zu tragen. Und wer weiß, vielleicht nimmt du ja auch gleich Flamenco-Unterricht?

Am frühen Abend haben wir noch die GLS Teilnehmerin Svenja aus Berlin besucht, die seit September in einem Vorort von Sevilla lebt. Ihre gleichaltrige Gastschwester und sie sind gute Freundinnen geworden und quatschen oft noch spät abends über Gott und die Welt. Auch mit ihren Gasteltern versteht sich Svenja super. Hier ist sie mit ihrer Gastfamilie und den spanischen Betreuerinnen Carmen (ganz links) und Soledad (daneben) zu sehen.

Nach nur drei Tagen war mein Kurztrip nach Andalusien leider vorbei, aber ich habe die Zeit in vollen Zügen genossen. Und muss zugeben, dass ich ein wenig neidisch bin auf jeden, der das Glück hat, gleich mehrere Monate an diesem wunderbaren Flecken Erde zu verbringen. Hat dich auch die Lust auf mehrere Monate Sevilla gepackt? Ningun problema, innerhalb des Programms Classic Plus können wir dir eine Platzierung in Sevilla bzw. einem Vorort von Sevilla garantieren. Wenn du nicht nur dein Spanisch verbessern, sondern auch etwas für dein Englisch tun möchtest, bist du am privaten Colegio San Francisco de Paula bestens aufgehoben. In jedem Fall wünschen wir dir eine wunderbare Zeit in Spanien! ¡Qué lo disfrutes al máximo!