O mellor ano da miña vida

Galicia - Das Paradies
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Im September 2011 machte ich mich auf zur schönsten Zeit meines noch jungen Lebens, für einen Schulaufenthalt in Spanien. Ich würde 10 Monate lang eine Schule in Vigo an der spanischen Atlantikküste besuchen (Google map). Meine Freunde verabschiedeten mich, trotz der sehr frühen Abflugzeit, innig. Uns war doch zum Lachen, da es kein Abschied für immer war, sondern nur für eine kurze Zeit.
 

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Wenige Stunden später war ich schon in Barcelona angekommen um an der von GLS angebotenen Orientierungsveranstaltung teilzunehmen. Es war eine gute Gelegenheit die anderen Programmteilnehmer kennenzulernen und in den kurzen, von Kristin Eberl geleiteten, Vorträgen wurden auch die letzten offenen Fragen beantwortet, so dass wir alle perfekt vorbereitet waren.

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Barcelona - Metro

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In Vigo angekommen war dies das erste Foto mit meiner Gastfamilie. Schon ahnte ich welch ein Glück ich haben würde... (v.l.n.r. Rosa (Gastmutter), Maruxa (Gastschwester), Alberto, Javier (Gastbruder nº1 und 2), Miro (Gastvater), Pablo (Gastbruder nº3) und Ich)

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Eine der ersten Exkursionen mit meiner Familie führte mich an diese kleine, malerische Bucht. Am Strand waren eine handvoll Menschen und das Wasser kristallklar. - Cabo Udra

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Ein paar Tage später bei einem anderen Ausflug gelang es mir diesen Moment festzuhalten. - Costa da Vela
 

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Am selben Tag hatte ich das Glück den Sonnenuntergang an diesem wunderschönen Ort verbringen zu können. Im Hintergrund sieht man eines der Wahrzeichen Vigos, die Illas Cíés. - Cabo Home

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Dieses Foto entstand im Oktober 2011, während eines Ausfluges ins Inland Galiciens. Die Landschaft dort ist ganz anders, als die der Küste. Man verliert sich in endlosen Wäldern, die sich über die Bergkuppen ziehen. - Pombeiro

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Auch dieses Foto soll auf die Vielfältigkeit der galicischen Natur aufmerksam machen. Die Bäume färben sich langsam gelb-orange, trotzdem war es noch drückend warm an diesem Tag. - Monforte de Lemos

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Man mag es vielleicht nicht glauben, aber dieses Foto enstand am 23. Dezember, von Schnee konnte man nur träumen, denn es war um die 22ºC warm. Ich bestieg mit einer Freundin einen der Berge die Vigo umgeben und wir wurden mit dieser fantastischen Aussicht belohnt. Im Hintergrund sieht man einen Teil Vigos und die Ría de Vigo. - Monte Cepudo

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Noch am selben Tag schoss ich dieses Foto am Strand meines Stadtteils. Gerade im Winter waren die Sonnenuntergänge wunderschön. - Playa Samíl

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Mein Gastvater wie er leibt und lebt am Heiligabend. Die ganze Familie war zum Abendessen gekommen und es war wie so oft ein genialer Abend.

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Das klassische Foto an Silvester. In Spanien ist es Tradition, dass die Männer einen Anzug und die Frauen ein Kleid tragen, um das neue Jahr zu begrüssen.

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Das Abendessen am Silvesterabend im Haus der Grosseltern. Man beachte die an der Lampe hängenden Säckchen. Diese waren mit jeweils zwölf Trauben gefüllt, die man Punkt zwölf mit jedem Glockenschlag der Uhr isst.
Eine Familientradition ist es diese Hütchen und Masken zu tragen.

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Im Januar 2012 nahm ich die Möglichkeit wahr an der Klassenfahrt nach Andorra teilzunehmen. Für mich als leidenschaftlichen Snowboarder war dies die perfekte Reise. Ich kam so auch mit Leuten in Kontakt, mit denen ich in der Schule bisher noch nicht wirklich Kontakt hatte. - Andorra de la Vella

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Im Februar war Karneval, etwas was ich bisher noch nicht wirklich kannte, da man es in Dresden nicht feiert. Ein Freun leihte mir dieses wunderschöne Kuh-Kostüm, damit auch ich angemessen angezogen wäre.
Es war eine lustige Erfahrung und einige meine Klassenkameraden hatten sich wirklich sehr viel Mühe gemacht ihre Kostüme zu gestalten.

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Im Frühling nahm ich zusammen mit Pablo an meiner erster offiziellen Regatta teil. In Galicien hatte ich den Segelsport für mich entdeckt und verbrachte fast jedes Wochenende im Boot. Ich hatte, muss ich zugeben, auch das Glück, dass der Freund meiner Gastschwester eine Segelschule besitzt. - Moaña

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Neben dem Segelsport habe ich zumeist so meine Tage am Strand verbracht. Man gräbt eine Boje zur Hälfte im Sand ein und benutzt sie als Trampolin. - Playa Samíl

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Dieses Foto hat eine grosse Bedeutung für mich, weil das Mädchen - Susana - mir gerade zu Beginn meines Aufenthaltes sehr geholfen hat und wir wirklich sehr gute Freunde geworden sind.

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Dieses Foto entstand während eines Ausfluges mit der Schule auf die, der Stadt vorgelagerten, Illas Cíes. Der Sand auf diesen Inseln ist schneeweiss und unglaublich weich. Laut The Guardian sind die Strände der Illas Cíes die schönsten der Welt.

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Dieses wunderschöne Segelschiff gehört einem Freund der Familie, und als meine leiblichen Eltern im Sommer in Vigo waren, haben wir alle zusammen einen Ausflug mit diesem Schiff zu den Illas Cíes unternommen. Es war ein genialer Tag!

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Dieser Strand ist nur sehr wenigen Menschen zugänglich, da man um die Insel zu betreten, dies erst beantragen muss und oft wird der Antrag abgelehnt, damit nicht zu viele Menschen gleichzeitig auf dieser paradiesischen Insel unterwegs sind. Ausserdem ist sie exklusiv per eigenem Boot erreichbar.
Zum Glück hatten wir die Genehmigung erhalten und konnten einen Tag an diesem paradiesisch anmutenden Strand verbringen. - Illas Cíes.

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Zwei Familien geeint. Mehr muss man zu diesem Bild nicht sagen.

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Meine Freunde waren neben meiner Familie das Wichtigste für mich in diesem Jahr. Unwissend traf ich mich mit einem Freund am Strand und er fragte mich ob wir nicht mal eine Runde schwimmen gehen wollten, dem stimmte ich natürlich zu. Als wir wieder aus dem Wasser kamen, wies er mich mir meine Augen zu verdecken. Dies war das Bild, als ich sie wieder öffnete...

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Ähnlich wie es begann hörte es auch auf... Leider.

Der Schulaufenthalt in Spanien war die beste Erfahrung die ich bisher in meinem Leben gemacht habe und sie hat mich als Menschen unglaublich viel weiter gebracht. Ich versuche all meine Ferien in Galicien zu verbringen, bei meiner Familie, bei meinen Freunden, doch leider war es mir bisher erst zweimal möglich.
Im Januar diesen Jahres kam meine Gastschwester Maruxa nach Dresden und wohnte für vier Monate bei mir zuhause. Sie absolvierte ein Praktikum in der Firma meiner Eltern und lernte Deutsch. Im April waren auch ihre (unsere) Eltern zu Besuch und wir waren fast alle wieder vereint!