Eine Schwäbin in Neuseeland

Auch wenn die Schwaben als geizig gelten, wollen sie trotzdem etwas von der großen weiten Welt kennenlernen. Genauso wie ich! Mit dem Stipendium wäre ich meinem Traum noch näher... und ich hoffe sehr, dass euch mein Blog über einen kleinen Teil meines "Lebens" gefällt.

Zuerst  möchte ich mich vorstellen: Ich heiße Lara Deutsch, bin 14 Jahre alt und gehe auf das Schickhardt Gymnasium in  Stuttgart in die 9. Klasse des Sportprofil-Zugs, singe im Chor und stehe in der Mädchen-Fußball AG im Tor. Spiele Tennis, bin leidenschaftliche Skifahrerin und gehe ins Turnen. 

Bei der Auswahl der Themen haben mich grundsätzlich alle angesprochen, allein schon das Wort „Weltbürger“ finde ich genial.  Letztendlich habe ich mich aber bei Thema Nr. 2 doch am meisten angesprochen gefühlt , da ich über meine zahlreichen außerschulischen Aktivitäten zu diesem Thema einiges berichten kann und um ganz ehrlich zu sein hoffe ich natürlich auf Erfolg bei meiner Bewerbung. 

 An meiner Schule gehöre ich zu den Paten. Wir Paten kümmern uns um  die Neuankömmlinge unserer Schule. Am Anfang des Jahres organisieren wir einen sogenannten  „Kennenlernnachmittag“. Währen die Eltern Kaffee trinken spielen wir mit den 5ern tolle Spiele. Im Winter planen wir verschiedene Aktionen wie ein Basteltag oder wir gehen alle zusammen Schlittschuhfahren. Jedoch das Highlight ist die Patenübernachtung die wir am Ende eines  Schuljahres organisieren. Fast alle 5er übernachten zusammen mit den Paten in der Schule. Wir starten mit ein paar Spielen,  mit ein bis zwei lustigen Filmen geht’s weiter  und am Ende des Abends wenn es dunkel wird machen wir uns zu einer  Nachtwanderung bereit.  Auch wenn die 5er fast so groß sind wie wir Paten (siehe Foto), sind doch ein paar Jahre Unterschied und die 5er sind einfach die „Kleinen“ an der Schule.

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Schon seit Anfang meiner „Schulkarriere“ bin ich beinahe durchgehend Klassensprecherin.(Auch Unter- und Mittelstufensprecherin) Das allein ist ja nichts Besonderes aber mir macht es einfach Spaß sich für Sachen einzusetzen.

Diese Arbeit, wenn die anderen nach Hause gehen,

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hat mir schon immer gefallen. Ein gutes Beispiel dafür ist das Projekt „ Schule ohne Rassismus, Schule mit Courage“. Gemeinsam mit der SMV planen wir dieses Projekt. Der Anfang war schwer,  wir mussten unsere Lehrer und Schüler von dem Projekt überzeugen und nach dem wir über 70% alle Schüler und Lehrer unterschreiben hatten machten wir uns auf die Suche nach einem Prominenten Paten. Diesen fanden wir in Werner Wölfle. Er ist in der grünen Landtagsfraktion zuständig für Verkehr und integrationspolitischer Sprecher um das Thema Migration. Mit ihm eröffneten wir die erste Veranstaltung an unserer Schule und seit diesem Tag ist das Schickhardt-Gymnasium eine Schule ohne Rassismus und eine Schule mit Courage! 
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Ganz aktuell  hatte ich die Chance gemeinsam mit 30 anderen Stuttgarter Schülern an dem Projekt:“ Du bist dran-Your Turn“ teilzunehmen. Dieses Projekt wird von Common Purpose unterstützt. Ebenso von der Kulturbürgermeisterin der Stadt Stuttgart, die sich auch für „junge Macher“ in Stuttgart einsetzt. (siehe kleines  Bild)

                                                            

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Der Hintergrund ist, dass Jugendliche  die  Möglichkeit haben, sich für Umwelt und Mitmenschen ihrer Stadt einzubringen, denn immerhin leben die heute jungen Leute auch mal in dieser Stadt, wenn die Leute die heute für uns entscheiden gar nicht mehr existieren.

In diversen Vorträgen und Workshops mit Moderatoren aus Wirtschaft und Politik habe ich zu Themen wie „Mein Einfluss“, „Führung und Verantwortung übernehmen“ und „Visionen“ sehr viel gelernt. Ich hoffe,  dass ich viel davon umsetzen und weitergeben kann, damit  andere Jugendliche motiviert werden,  aktiv ihr Leben in die Hand zu nehmen.

 

 

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Nimmt man das Wort Weltbürger auseinander erhält man 2 Begriffe: Welt und Bürger. 

Als "Bürger" habe ich auch sehr viel Spaß. Ich verbringe die  Freizeit mit meinen Freunden,gehe regelmäßig ins Tennis und zum Turnen. Mit einer  Freundin zusammen leite ich eine Kinder-Turn Gruppe. Das mache ich ehrenamtlich.  Mit einer Ausbildung zu einem Assistententrainer habe ich bereits begonnen. Im Winter fahren wir in den Ferien und an den meisten Wochenenden nach Österreich zum Skifahren. Noch bis vor einem Jahr bin ich aktiv im "SC Gaschurn" Rennen gefahren und habe regelmäßig trainiert. Bis heute helfe ich noch bei der Betreuung der „Kleinen“ aus. Ein weiteres meiner Hobbys ist das Tauchen.  Auch dieses Jahr waren wir in den Sommerferien in Asien. Neben den Fun Dives habe mich dann dafür entschieden noch einen weiteren Tauchschein zu machen. Den Rescue-Diver. Doch

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hierzu musste ich erst einmal eine Ausbildung zum Ersthelfer absolvieren.

 
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mso-bidi-theme-font:minor-bDavon konnte ich gleich in der Schule Gebrauch machen. Mit ein paar anderen Mitschülern gehöre ich der Ersthelfer-Gruppe an. So nehme ich an den meisten Events teil, vor allem bei den Sportveranstaltungen sind wir für Notfälle anwesend.  

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Zu dem zweiten Wort „Welt“ fällt mir als erstes das Reisen ein.

Ich liebe es in verschiedene Länder zu reisen und andere Kulturen kennen zu lernen. Als  ich zweieinhalb Jahre alt war bin ich schon einmal in Neuseeland gewesen. Weil ich da halt noch sehr klein war kann ich mich leider nicht wirklich mehr an viel erinnern. Vielleicht noch an die Schafe, aber Neuseeland hat schließlich mehr zu bieten als nur Schafe. Das weiß ich aus erster Hand von meinem Bruder,  der seit eineinhalb Jahren in Auckland bei einer Gastfamilie lebt und dort den High School Abschluss gemacht hat.

Es wäre schön wenn ich Möglichkeit hätte, all die Eindrücke aus einem so fernen Land mitzubringen und vielleicht sogar die eine oder andere Erfahrung aus anderen Schulsystemen oder Vereinen wenn ich zurück bin umzusetzen.

Wie wichtig Englisch ist habe ich auf den Reisen mit meinen Eltern schon lange begriffen, Neuseeland würde mir die Chance bieten es zu perfektionieren.

 

Viele liebe Grüße aus dem Schwabenland Lara :-)