Ein Semester in Los Angeles

In dieser Reportage möchte ich von meinem ersten Monat in Los Angeles erzählen. Es geht um meine Schule, die Gastfamilie, meine Unternehmungen und die Stadt.

Nun ist es so weit! Es geht los auf eine sechsmonatige Reise voller Erlebnisse und Erfahrungen. Nachdem ich Abschied von meiner Familie genommen habe, ging es auch schon in den Flieger nach London Heathrow und von dort direkt nach Los Angeles.

 

Nach insgesamt 14 Stunden Flugzeit konnte ich Los Angeles aus dem Fester des Flugzeugs sehen und ich wusste sofort, dass mich viel Neues erwarten wird. Alleine das US-bekannte Grid-System der Straßen und die über sechsspurigen Freeways haben mich bereits von deren Größe überrascht. Die Stadt ist riesig und ist selbst aus dem Flugzeug nicht komplett in einen Blickwinkel zu fassen. Nach einiger Zeit hat mich meine Gastmutter vom Flughafen abgeholt und mich nach Hause gefahren.

Auf dem Weg sind wir bei In-n-Out, dem wohl besten Fast-Food-Restaurant der Welt angehalten. Den Tag darauf musste ich erstmal den Jetlag ausschlafen.

Meine Gastfamilie ist super nett und alle haben mich zu Hause sehr nett empfangen. Ich habe zwei Gastschwestern die sehr nett sind und viel über Deutschland nachfragen. Außerdem lieben alle hier deutsche Schokolade und Süßigkeiten! Die Familie hat auch zwei Hunde. Auf dem Foto ist Houston. Sunday, der zweite Hund sieht aber fast genauso aus. Sie freuen sich immer sehr wenn ich nach Hause komme und mich ein wenig mit Ihnen beschäftige.

Einige Tage später ging es direkt in die Stadt nach Santa Monica. Auf dem Pier sind immer sehr viele Menschen. Es gibt fast einen ganzen Freizeitpark auf dem Pier. Direkt am Pier ist auch der Strand. Wenn man die Promenade entlangläuft, kommt man irgendwann am bekannten Venice Beach an. Am Wochenende sind sehr viele Touristen am Strand und es ist immer eine gute Stimmung.

Nach einem leckeren Essen bei Sugarfish (meinem Lieblings-Sushirestaurant) ging es auch nach Beverly Hills. Die Gegend ist sehr schön und gepflegt. Besonders zu empfehlen ist der Rodeo Drive. Eine super, wenn auch teure Shoppingstraße mit vielen Restaurants und Kleidungsgeschäften.

Auch wenn ich so weit von Deutschland entfernt bin, habe ich trotzdem den bekannten deutschen Rapper Ufo361 am Rodeo Drive getroffen. Es war eine super Erfahrung (für mich als Fan). Ich habe mit meinem Freund noch ein leckeres Cheesecake bei Cheesecake Factory gegessen. Ein toller Tag ging zu Ende.

Mein erster Schultag an der El Camino Real Charter High School war super und verlief reibungslos. Jeder Schüler bekommt einen Laptop auf dem alles mit einem speziellen Stift notiert wird. Ich finde das Prinzip super, da so keine Blätter verloren gehen und man keine schweren Bücher mitnehmen muss. Ein Schüler hat mir netterweise alle Klassenräume, wo ich meine Kurse habe gezeigt. Die Schule ist sehr groß und genau so wie man sie aus amerikanischen Filmen kennt. Die Lehrer sind sehr nett und reden auch mal gerne mit ihren Schülern über ihre Interessen und Hobbys. Außerdem macht hier der Unterricht tatsächlich Spaß! Besonders gefällt mir mein Grafikdesign- und mein Englischkurs.

Am nächsten Wochenende bin ich mit meinem Freund und seinem Vater in Malibu wandern gegangen. Es gab von oben einen super Ausblick auf die Valley und die Strände von Malibu.

Danach sind wir auch zu einem der schönen Strände gegangen.

Zuletzt möchte ich nochmal einen wichtigen Tipp für Schüler in Los Angeles sagen. Da Uber normalerweise ziemlich teuer ist, lohnt es sich eine Monatskarte für Bus und Bahn zu kaufen. Außerdem gibt es bei Uber die Option für $25 pro Monat einen Ride Pass zu kaufen, bei dem man sehr viel Geld spart, wenn man mehr als 3-5 mal pro Monat mit Uber fährt.

Ich wünsche allen zukünftigen Auslandsschülern ein tolles Erlebnis und ich hoffe, dass ich mit dieser Reportage einigen Leuten das Leben in L.A. zeigen konnte.